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We Are Known By Many Names

LUKI VON DER GRACHT

18. APR. 2021 - 30. MAI. 2021


Eröffnung | Opening
16. + 17. APR.
15 - 20 UHR | 3 PM - 8 PM



|english below|

Die gemeinsame Recherchearbeit zeigt exemplarisch den Einblick in die Lebenswelt von queerer Jugendkultur aus Nordrhein-Westfalen. Den Beteiligten wird eine Plattform geboten, zu experimentieren und sich auszudrücken. Somit ermöglicht ihnen das künstlerische Gruppenprojekt einen sicheren Ort des Austauschs und der Kollaboration. Geplant sind Sound- und Videoarbeiten, Fotos und Zeichnungen ebenso wie musikalische oder performative Darbietungen. Das soziokulturelle und interdisziplinäre Projekt zielt darauf ab, Verbindungen zu knüpfen, die langfristig auf zwischenmenschlicher und kreativer Ebene existieren können. Diskriminierung aufgrund der Herkunft, der Religion, des Geschlechtes und der sexuellen Orientierung ist Alltag in Deutschland. Hassgetriebene Gewalttaten nehmen zu und sind Teil eines größeren strukturellen Problems. Informations -und Antidiskriminierungsarbeit zu Gender und sexueller Vielfalt sind von großer Dringlichkeit, insbesondere in Zeiten sozialer Isolation durch Corona und dem Entfall von Schutzräumen.Durch Vermittlungs-und Aufklärungsarbeit möchten wir das das Verständnis und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern und gleichzeitig die beteiligten Menschen bei der Identitätsfindung und Selbthilfe zu unterstützen und empowern.


Luki von der Gracht *1992 in Aachen, hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rita McBride, Trisha Donnelly und Dominique Gonzalez-Foerster (Meisterschülerauszeichnung 2020) studiert. Luki erhielt u.a. Stipendien von Cité International des Arts Paris Residenz und für herausragende Studenten vom Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und der Kunst -und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. 2020 erhielt Luki den NRW Bank Kunstpreis in der Kategorie Publikumspreis. Für die Installation Coming To Voice in der gleichnamigen Absolvent*innen Ausstellung der K21 Kunstsammlung NRW erhielt Luki 2021 das von Rundstedt Förderstipendium. Luki von der Gracht's künstlerische Arbeit erstreckt sich von Fotografie -und Videoarbeiten über installativ-performative Rauminstallationen. Das musikalisches Projekt “Die Hässlichen Vögel” war zuletzt beim Reference Festival und im Performance-Programm des Schinkel Pavillon Berlin, bei dem des Institute Of Contemporary Arts (ICA) in London und des Berghains in Berlin zu Gast.



Die Ausstellung wird durch das Schaufenster von Mouches Volantes einsehbar - Eine Eröffnung und eine Begehung der Ausstellung werden im Einklang mit den Verordnungen zur Eindämmung von COVID-19 stattfinden.


|english|

The collaborative research-work shows an exemplary insight into queer youth culture from NRW. The participants are given a platform to experiment and express themselves. Therefore the artistic group project offers them a safe space of exchange and collaboration. Planned are sound and video works, photos, drawings and musical and performative showings. The socio-cultural and interdisciplinary project is aiming to build connections that can exist longterm on a interpersonal and creative basis. 


Luki von der Gracht (*1992 in Aachen) has studied at the Kunstakademie Düsseldorf with Rita McBride, Trisha Donnelly and graduated with an honorary Meisterschüler-Diploma in the class of Dominique Gonzalez-Foerster. In 2020 they have been awarded with the NRW Bank Kunstpreis. For their installation “Coming To Voice” in the identically named Graduates exhibition at K21 Kunstsammlung NRW they have received the “Von Rundstedt Förderstipendium” in 2021. The musical project “Die Hässlichen Vögel” (“The Ugly Birds”) was last invited to the performance programme “Disappearing Berlin” at Schinkel Pavillon Berlin, the Institute Of Contemporary Arts (ICA) in London and Berghain Berlin



The exhibition is on display and visible through the window of MouchesVolantes - as soon as the COVID-19 restrictions allow the exhibition will be accessible.


Mouches Volantes ist der Name des interdisziplinären Kunstraumes für bildende und darstellende Künste am Ebertplatz in Köln, kuratiert von Ihsan Alisan.

Gefördert von | With support of:

kulturamt DieBeauftragteDerBundesregierungFuerKulturUndMedien NeuStartKulturLogo FondsSoziokultur StadtsparkasseKölnBonn

coming soon




Achtung – Gesprächsbedarf

von
HAVIN AL-SINDY,
THERESA KATHARINA HORLACHER
und
NETTE PIETERS

11., 12., 13. JUN.
15 - 17 Uhr | 3 PM - 5 PM

Presse-Preview:
10. JUN.
11 - 13 UHR | 11 AM - 1 PM


„Das ist doch ganz normal, dass keiner darüber sprechen will“


Sie sind allgegenwärtig, in jeder Form. Ob lange oder kurze, vorübergehende oder prägende Grenzüberschreitungen. Die Ohnmacht schlummert im Keller, wird im privaten manchmal aufgebrochen, um sie dann wieder wegzusperren. Wir reißen den Vorhang ab, darum sind wir hier.

Die Ausstellungen im Bistro Agi in Düsseldorf und Mouches Volantes in Köln, beschäftigen sich in einer Multimediainstallation mit Erfahrungen und Geschichten und dem damit verbundenen Ohnmachtsgefühl. In teilweise performativ geführten Gesprächen bieten die drei Künstlerinnen Menschen eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen, die sonst im Dunkeln bleiben würden.

Dieses Projekt ist entstanden ausgehend von einem mehrteiligen Kunstprojekt zum Thema künstlerische Selbstorganisation initiiert von der Klasse Alex Wissel der Kunstakademie Münster, welches u.a. in Düsseldorf im Bistro und in München im Loggia hat sich die Kollaboration der Künstlerinnen Havin Al-Sindy, Theresa Katharina Horlacher und Nette Pieters vorgestellt durch Ihsan Alisan für eine Präsentation bei Mouches Volantes ergeben.



The exhibition is on display and visible through the window of MouchesVolantes - as soon as the COVID-19 restrictions allow the exhibition will be accessible.


Die Ausstellung wird durch das Schaufenster von Mouches Volantes einsehbar - Eine Eröffnung und eine Begehung der Ausstellung werden im Einklang mit den Verordnungen zur Eindämmung von COVID-19 stattfinden.

Mouches Volantes ist der Name des interdisziplinären Kunstraumes für bildende und darstellende Künste am Ebertplatz in Köln, kuratiert von Ihsan Alisan.

Gefördert von | With support of:


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[B]last

REBEKKA KRONSTEINER X SABRINA PODEMSKI
PAULINA SEYFRED & SORA STERENS

18. JUN. - 17. JUL. 2021

Eröffnung | Opening
18. + 19. JUN.
15 - 20 UHR | 3 PM - 8 PM



|english below|

[B]last noun
Blɑːst

(EN) explosion, a bomb blast, a blast of air, loud noise, criticism, fun, the party was a blast, something that stays, to last for a long time, most recent

(DE) Last, die: etwas, was drückend, schwer auf jemandem, etwas liegt; [größeres] Gewicht, das etwas belastet

Die Ausstellung [B]last markiert einen Zwischenzustand, einen Übergang und wird zum Ort der Verhandlung – was soll erhalten, weitergegeben oder gesprengt werden? Im Fokus steht dabei, die eigenen, bisher bekannten Handlungs- und Aktionsfelder zu befragen und auszuweiten. [B]last entsteht in einem verbalen und materiellen Austausch zwischen Rebekka Kronsteiner und Sabrina Podemski mit Paulina Seyfried und Sofia Steffens. Fragmentarische Zeugnisse dieser Verhandlung von Erhalt und Veränderung im Moment des Umbruchs tauchen auf und können herausgetragen werden. Objekte im Raum oszillieren zwischen Zerbrechlichkeit und Stabilität, zwischen Nutzen und ästhetischer Erfahrung. Die Ausstellung wird zur Baustelle, die Sinnbild für einen Zustand der Aktion, der Veränderung und des Machens ist.

Blast forever –
It was a blast – don´t wanna last – forever – (blast).
You really want to last forever?
Sadly someone was hurt in the blast.
Wounds will heal but scars will last.
There´s no “too furious” and no “too fast”.

Welche (fragwürdigen) Traditionen bestimmen den Alltag? Wie lassen sich Irritationen provozieren? Wie können Räume für Neues geöffnet werden? Mittels Mikropraktiken, der eigenen Handlung im nahen Umfeld, können Prozesse des Verhandelns, Verbindens, Collagierens und Überlappens provoziert werden.

---

Ein gemeinsam entwickelter Taschenkalender gibt Einblicke in den Arbeitsprozess. Er dient nicht nur der Dokumentation eines Briefwechsels zwischen den vier Akteurinnen, sondern lädt zur Benutzung und Weiterführung ein. Der Kalender kann in der Ausstellung für 10 - 30€ erworben werden.
Die Einnahmen werden an den JugendTreff der Alten Feuerwache gespendet. Der erste Tag ist der 18. Juni, der Tag der Eröffnung. Der Kalender ist für ein beliebiges Jahr verwendbar. Unser herzlicher Dank gilt Ihsan Alisan für die Einladung, Friederike Lauschke für die grafische Gestaltung des Kalenders und Charlotte Rohde für die Bereitstellung der Typo “Kéroïne”. Zudem bedanken wir uns bei dem “Schwarzweiß Fotolabor” für die Zuschüsse zu den Produktionskosten der Kalender.


Die Ausstellung wird durch das Schaufenster von Mouches Volantes einsehbar - Eine Eröffnung und eine Begehung der Ausstellung werden im Einklang mit den Verordnungen zur Eindämmung von COVID-19 stattfinden.
|english|

[B]last noun
Blɑːst

(EN) explosion, a bomb blast, a blast of air, loud noise, criticism, fun, the party was a blast, something that stays, to last for a long time, most recent

(DE) Last, die: etwas, was drückend, schwer auf jemandem, etwas liegt; [größeres] Gewicht, das etwas belastet

The exhibition [B]last marks an intermediate state, a transition and becomes a place of negotiation - what is to be preserved, passed on or blown up? Focus is placed on questioning and expanding one‘s own, previously known fields of action and agency. [B]last develops in verbal and material exchange between Rebekka Kronsteiner and Sabrina Podemski with Paulina Seyfried and Sofia Steffens. Fragmentary testimonies of this negotiation of preservation and change in the moment of upheaval emerge in the exhibition and can be carried out of it. Objects in the space oscillate between fragility and stability, between utility and aesthetic experience. The exhibition becomes a construction site, emblematic of a state of action, transformation and creation.

Blast forever –
It was a blast – don´t wanna last – forever – (blast).
You really want to last forever?
Sadly someone was hurt in the blast.
Wounds will heal but scars will last.
There´s no “too furious” and no “too fast”.

Which (questionable) traditions determine everyday life? How can irritations be provoked? How can spaces for the new emerge? By means of micro-practices, one's own action in the immediate environment, processes of negotiating, connecting, collaging and overlapping can be provoked.

///

A jointly developed pocket calendar gives insights into the working process. It not only serves to document an exchange of letters between the four actors, but also encourages its use and continuation. The calendar can be purchased in the exhibition for 10 - 30€. The proceeds will be donated to the JugendTreff of the Alte Feuerwache. The first day is the 18th of June, the day of the opening. The calendar can be used for any year. Our sincere thanks go to Ihsan Alisan for the invitation, Friederike Lauschke for the graphic design and Charlotte Rohde for the free use of her typeface “Kéroïne”. We also thank the “Schwarzweiß Fotolabor” for the contribution to the production costs of the calendar.


The exhibition is on display and visible through the window of MouchesVolantes - as soon as the COVID-19 restrictions allow the exhibition will be accessible.


Mouches Volantes ist der Name des interdisziplinären Kunstraumes für bildende und darstellende Künste am Ebertplatz in Köln, kuratiert von Ihsan Alisan.

Gefördert von | With support of:

kulturamt DieBeauftragteDerBundesregierungFuerKulturUndMedien NeuStartKulturLogo WellAmEbertplatzLogo

Mouches Volantes
Ebertplatz Passage 1
(former BRUCH & DALLAS)
50668 Köln


täglich 15-20 UHR
|
daily 3-8pm


info@mouchesvolantes.org


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