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ISABELLA FÜRNKÄS
METAMORPHOSES OF CONTROL

eingeladen von | invited by IHSAN ALISAN

02.07.2022 – 23.07.2022


Eröffnung mit Performance von | Opening with performance of

DENISE BLICKHAN

01.07.2022 | 19 - 22 UHR | 7 - 10 PM

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Zu der Veröffentlichung des Kataloges zu der Ausstellung "Metamorphoses of Control" von Isabella Fürnkäs im Osthaus Museum, Hagen. Mit Textbeiträgen von Dr. Tayfun Belgin, Ihsan Alisan, Juliane Duft, Mascha Jacobs, Prof. Dr. Josef Fürnkäs und Jil Blume.

Mit dem interdisziplinären Ausstellungs- und Performance-Projekt „Metamorphoses of Control“ zeigte Isabella Fürnkäs eine Betrachtung über existenzielle Zustände des menschlichen Seins im digitalen Zeitalter mit epochenübergreifenden Bezügen. Ausgehend von dem Gemälde „Floß der Medusa“ von Théodore Géricault (1818/1819) präsentierte Isabella Fürnkäs eine Rauminstallation mit Performance, Video und Zeichnungen bei der sie die Situation von verlorenen Menschen auf einem Floss in die Gegenwart transportierte.

Isabella Fürnkäs (geboren 1988 in Tokio) ist eine deutsch-französische Künstlerin, die mit einer Vielzahl von Medien arbeitet. Ihr Werk besteht zu gleichen Teilen aus Video, Multimedia-Installation, Performance und Zeichnung. In ihrem vielschichtigen Werk beschäftigt sie sich mit Fragen der körperlichen und räumlichen Intimität, dem Einfluss der Digitalisierung auf zwischenmenschliche Beziehungen und dem Wandel sozialer Kommunikationsmuster.
Sie ist Preisträgerin des Förderpreises des Landes NRW und des Stipendiums der Pariser Cité des Arts. Sie hat an zahlreichen Residenzprogrammen teilgenommen, darunter die Bronner Residency Tel Aviv, das Goethe Institut, Dakar und das Reisestipendium des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen. Ihre Arbeiten wurden in der Kunsthalle Wien, im Sprengel Museum, im Museum Abteiberg, auf der 13. Biennale für zeitgenössische Kunst Dakar und im Projektraum der Julia Stoschek Collection in Düsseldorf gezeigt. Ihre Performances waren zuletzt im Salon Acme in Mexico City, im Kölnischen Kunstverein, auf der Manifesta 11, der Akademie der Künste der Welt und im Pogobar KW Institute for Contemporary Art Berlin zu sehen. Fürnkäs ist Stipendiatin der Akademie der Künste Berlin und Preisträgerin des Berlin Masters Joana Schliemann Residency Programms in 2022.


english


To the publication=launch of the catalogue of the exhibition "Metamorphoses of Control" by Isabella Fürnkäs at Osthaus Museum, Hagen, with text contributions by Dr. Tayfun Belgin, Ihsan Alisan, Juliane Duft, Mascha Jacobs, Prof. Dr. Josef Fürnkäs and Jil Blume.

In the interdisciplinary exhibition and performance project "Metamorphoses of Control" Isabella Fürnkäs presented a contemplation on existential states of human existence in the digital age with references that transcend epochs. Based on the painting "Raft of the Medusa" by Théodore Géricault (1818/1819), Isabella Fürnkäs staged a spatial installation with performance, video and drawings in which she transferred the situation of lost people on a raft into the present.

Isabella Fürnkäs (born in Tokyo, 1988) is a French-German artist who works in a variety of media. The body of work involves equal shares of video, multi-media installation, performance and drawing. In her multi-layered oeuvre she addresses questions of physical and spatial intimacy, the influence of digitalization on interpersonal relationships, and the transformation of social communication patterns.
She is the recipient of the Förderpreis des Landes NRW and of the Paris Cité des Arts grant. She has participated in numerous residency programs including the Bronner Residency Tel Aviv; Goethe Institut, Dakar and the travel grant of the Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Her work was exhibited at Kunsthalle Wien, Sprengel Museum, Museum Abteiberg, at the 13. Biennale for Contemporary Art Dakar and in the project space of the Julia Stoschek Collection in Düsseldorf. Her performances were recently on view at Salon Acme in Mexico City, Kölnischen Kunstverein, Manifesta 11, Akademie der Künste der Welt and Pogobar KW Institute for Contemporary Art Berlin. Fürnkäs a scholar of the Akademie der Künste Berlin and the recipient of the Berlin Masters Joana Schliemann Residency program of 2022.


Gefördert von | With support of:

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MIRIAM GOSSING & LINA SIECKMANN | MISCHA KUBALL | ALWIN LAY | LYOUDMILA MILANOVA | HERMES VILLENA
DAS HERZ BRENNT IN SEINEM EIGENEN GESICHT

kuratiert von | curated by ANDRÉ SAUER

05.08.2022 – 27.08.2022


Eröffnung | Opening

04.08.2022 | 19 - 22 UHR | 7 - 10 PM

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"In den letzten Monaten des Jahres 2018 bin ich oft alleine durch das King Georg geschlendert, habe fotografiert und versucht, mir ans Herz gewachsenes Mobiliar, Lieblingsecken, ewige Baustellen und andere eingeschriebene Erinnerungsorte festzuhalten, an denen so viele Ereignisse spielerisch ihre Spuren hinterlassen haben.
Nach zehn Jahren war mein Spieltrieb natürlich größtenteils einer Routine gewichen, der Klub längst ein etablierter, gewohnter, wenn auch sehr geliebter alter Freund. Ein Ort voller Geschichten u nd schrägem Eigenleben. Ich war dann plötzlich sehr begeistert von der Idee, einen Blick durch die Augen befreundeter Künstler:innen auf den Klub zu werfen.
Die Kunst ist wie eine Lupe, manchmal ein Brennglas, gern spielerisch und musikalisch..."

André Sauer


Die Künstler:innen waren alle selber Gäste im King Georg – wie würden sie den Klub reflektieren?

Mit einem Text zur Ausstellung von Elke Kania.


english


"In the last months of 2018, I often strolled alone through the King Georg, taking photographs and trying to capture furniture I had grown fond of, favorite corners, eternal construction sites and other inscribed places of memory, where so many events had playfully left their mark.
After ten years, of course, my play instinct had largely given way to routine, the club long since an established, familiar, if much beloved old friend. A place full of stories a nd weird life of its own. I was then suddenly very enthusiastic about the idea of taking a look at the club through the eyes of artist friends.
Art is like a magnifying glass, sometimes a burning glass, playful and musical...""

André Sauer


The artists were all guests at King Georg themselves - how would they reflect on the club?

With a text on the exhibition by Elke Kania.


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