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Credits: Gohar Martirosyan


GOHAR MARTIROSYAN
Lands of No Return


eingeladen von | invited by IHSAN ALIŞAN & MARIA WILDEIS



Eröffnung | Opening:
02.09. 19:00-21:00 UHR | 7 PM - 9 PM



03.09. - 31.10.2026



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deutsch | english below


Mit Lands of No Return präsentiert Gohar Martirosyan eine Ausstellung über das Verhältnis von Landschaft, Erinnerung und Identität. Im Mittelpunkt stehen Orte, die sichtbar und zugleich schwer oder gar nicht zugänglich sind. Zwei Filmarbeiten verbinden konkrete geografische Situationen mit persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen.

Mount A: A dialogue between Mount Ararat and René Daumal’s Mount Analogue stellt den armenischen Berg Ararat dem fiktiven Mount Analogue aus René Daumals gleichnamigem Roman gegenüber. Beide verbindet ihre sichtbare, aber nicht erreichbare Präsenz. Der 5.137 Meter hohe Ararat ist am Horizont sichtbar, bleibt jedoch aufgrund der geopolitischen Situation unzugänglich. Der Film untersucht, wie Landschaften unsere Wahrnehmung und unser Selbstverständnis prägen und wie sich persönliche Biografie und geografischer Raum miteinander verbinden.

The Mountain’s Mouth beschäftigt sich mit der unzugänglichen und umstrittenen Amulsar-Goldmine in Armenien. Martirosyan verbindet Aufnahmen der Landschaft mit Photogrammetrie des menschlichen Körpers. Eine Voice-over-Erzählung thematisiert die Folgen von Rohstoffabbau und Fragen von Extraktion, Abwesenheit und Erinnerung.

Gohar Martirosyan ist eine Multimedia-Künstlerin, die sich mit den Ausdrucksformen des zeitgenössischen Kinos beschäftigt. Sie studierte unter der Leitung von Ben Russell, Julian Rosenfeld und Artavazd Peleshyan.

Ihre Arbeiten verbinden autobiografisches Erzählen mit der Untersuchung von Identität, Landschaft und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Häufig beschäftigt sie sich mit Orten, die aus geopolitischen, geografischen, ökologischen oder sozialen Gründen schwer zugänglich sind. Dabei versteht sie Kunst als Möglichkeit, gesellschaftliche Strukturen und die Beziehung zwischen Individuen und ihrer Umgebung zu untersuchen.


english


With Lands of No Return, Gohar Martirosyan presents an exhibition exploring the relationship between landscape, memory, and identity. At its centre are places that are visible yet difficult or impossible to access. Two film works connect specific geographical settings with personal and social experiences.

Mount A: A dialogue between Mount Ararat and René Daumal’s Mount Analogue brings together Mount Ararat in Armenia and the fictional Mount Analogue from René Daumal’s novel of the same name. What connects the two is their visible yet unreachable presence. At 5,137 metres, Mount Ararat is clearly visible on the horizon, yet remains inaccessible due to the geopolitical situation. The film explores how landscapes shape our perception and understanding of ourselves, and how personal biography and geographical space intersect.

The Mountain’s Mouth focuses on the inaccessible and contested Amulsar gold mine in Armenia. Martirosyan combines images of the landscape with photogrammetry of the human body. A voice-over addresses the consequences of resource extraction and questions of extraction, absence, and memory.

Gohar Martirosyan is a multimedia artist whose practice engages with the forms and language of contemporary cinema. She studied under the guidance of Ben Russell, Julian Rosenfeld, and Artavazd Peleshyan.

Her work combines autobiographical storytelling with an exploration of identity, landscape, and social contexts. She often focuses on places that are difficult to access for geopolitical, geographical, ecological, or social reasons. Her practice approaches art as a way of examining social structures and the relationship between individuals and their environment.


Gefördert von | With support of:

kulturamt





Die Ausstellung und Performance
„Nach dem Storm“
muss leider
krankheitsbedingt abgesagt werden.



NACH DEM STORM

Fiona Leonard,
Kelly Burke,
Ludmilla Schemak,
Marika Rockstroh



eingeladen von | invited by:
IHSAN ALIŞAN



27.|28.|29.08.2026



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deutsch | english below


In einer nicht allzu fernen Zukunft, in der die Stromnetze zusammengebrochen sind und die Regierung darauf besteht, dass Zombies schuld sind, laden fünf Frauen zu einem intimen Treffen ein, um eine Geschichte von Liebe und Verlust in einer zerfallenden Welt zu erzählen.

In diesem Raum sind Geschichten kostbar und werden durch Körper und Stimme erzählt.

Hier gibt es Worte, die verborgen bleiben müssen, und andere, die danach schreien, gehört zu werden.

Die Performance "Nach dem Strom" verbindet Theater und Tanz und setzt sich mit menschlichen Verbindungen in einer postapokalyptischen Welt auseinander.

"Nach dem Strom" wird an drei Abenden aufgeführt.
Der Eintritt ist frei, die Plätze sind jedoch streng begrenzt.


english


At a future moment when the power grids have collapsed and the government insists zombies are to blame, five women host an intimate gathering to tell a story of love and loss in a crumbling world.

In this space, stories are precious and are told through body and voice.

Here there are words that must be hidden away and others that cry out to be heard.

The performance "Nach dem Strom" combines theater and dance and explores human connections in a post-apocalyptic world.

"Nach dem Strom" will be performed across three nights.
Entry is free but space is strictly limited.


Gefördert von | With support of:
kulturamt





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